Josef Schitter

Der Lungauer Priesters Josef Schitter geriet bereits früh mit dem NS-Regime in Konflikt: Schon 1941 wurde ihm die Befugnis zur Erteilung des katholischen Religionsunterrichts im gesamten „Reichsgau“ Salzburg entzogen. Schitter verhielt sich auch in der Folge nonkonform, 1944 wurde er schließlich wegen „staatsfeindlicher Äußerungen“ verhaftet und in das KZ Dachau deportiert, wo er kurz vor Kriegsende entlassen wurde.